Bewährte Therapien

Ping Pong Parkinson –
Tischtennis gegen Parkinson
Tischtennis ist eine hochwirksame Sporttherapie bei Parkinson, die Motorik, Koordination und Konzentration fördert. Die schnelle Reaktionsfähigkeit und reflektorischen Bewegungen im Spiel können Symptome wie Zittern und Steifheit lindern und das Fortschreiten verlangsamen. Die fortschreitende Verschlechterung der Symptome der Parkinson-Krankheit wird – nachweislich – durch das Spielen von Tischtennis verlangsamt.

Warum Tanzen bei Parkinson helfen kann
Tanzen verbessert die Körperhaltung und macht die Bewegung allgemein geschmeidiger, das Gehen wird dadurch flüssiger.
Es beeinflusst positiv den Gleichgewichtssinn und die Koordinations-fähigkeit.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Tanzen insgesamt einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf von Menschen mit Parkinson hat.

Nordic Walking –
im Laufschritt fit werden
Nordic Walking gehört zu den Sportarten, die für Parkinson-Patienten besonders gut geeignet sind. Das Training verbessert nicht nur das Wohlbefinden, sondern wirkt sich zudem positiv auf das Gleichgewicht, die Haltungsstabilität und die Laufgeschwindigkeit der Patienten aus. Auch die Muskelkraft und das Herz-Kreislauf-System werden beim Nordic Walking verbessert.

BIG – spezifische Bewegungstherapie bei Parkinson
Schwerpunkt von »BIG« ist das gezielte Üben von Bewegungen mit großer Amplitude (Umfang) zur Verbesserung von Geschwindigkeit und Bewegungsausmaß bei Patienten mit parkinsontypischer Verlangsamung und Verkleinerung der Bewegungen (»Bradykinese«). BIG bewirkt , dass Patienten wieder auf ungenutzte Bewegungsmöglichkeiten zugreifen und diese bewusst im Alltag einsetzen können.

Das BOBATH-Konzept
Das Bobath-Konzept ist ein umfassendes Bewegungskonzept zur Rehabilitation von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Ziel der Therapie ist, mittels immer wiederkehrender Bewegungsübungen neue Verknüpfungen im Gehirn zu schaffen. Auf diese Weise übernehmen intakte Hirnareale die Funktionen der geschädigten Bereiche. Die betroffene Person gewinnt motorische Fähigkeiten zurück und wird wieder selbstständiger in ihrem Alltag.

Krafttraining gegen Muskelabbau
Krafttraining ist eine der effektivsten Maßnahmen, um dem bei Parkinson häufig auftretenden Muskelabbau (Sarkopenie) entgegenzuwirken und die motorischen Symptome zu verbessern. Während Parkinson-Patienten aufgrund verminderter Gehirnkontrolle und geringerer Aktivität oft Kraft verlieren, kann gezieltes, progressives Krafttraining Muskeln erhalten, aufbauen und die Lebensqualität steigern.